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Lexikon – Risikoübernahme

Viele Unternehmen gehen im täglichen Geschäftsleben große Risiken ein. Sie müssen entscheiden, mit welchen anderen Firmen und mit welchen Kunden sie Geschäfte machen. Um ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis zu erzielen, müssen Ziele festgelegt und Pläne gemacht werden. Bei Veränderungen der Marktsituation muss das Unternehmen schnell reagieren und sich den veränderten Gegebenheiten anpassen, um keinen finanziellen Verlust zu erleiden. Sämtliche Risiken können den Fortbestand eines Betriebes gefährden und müssen daher genau beobachtet werden. Neben einer fähigen Geschäftsführung, die zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen trifft, spielt auch die Risikoübernahme (effizientes Risikomanagement) eine große Rolle, um die Sicherheit eines Unternehmens nicht zu gefährden.

 

Risiko berechnen

Das Ausmaß eines Risikos, das eine Firma mit einem bestimmten Geschäft eingeht, kann berechnet werden. Dabei wird der Wert im Risiko, auf Englisch ¬Value at ¬Risk (¬VaR), ermittelt. Dieser Wert gibt an, wie hoch der wahrscheinliche Verlust einer bestimmten Position innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums ausfallen wird. Große Industrieunternehmen und Banken berechnen regelmäßig diese Kennzahlen, um das Risiko ihrer täglichen Geschäfte abzuschätzen und zu beobachten.

 

Risikoübernahme durch Factoring

Zu den Finanzprodukten, die der Risikoübernahme dienen, zählen Garantien, Bürgschaften oder der Ankauf von Forderungen. Der Forderungsankauf ist auch als Factoring bekannt. Neben Banken und Sparkassen bieten spezielle Finanzdienstleistungsinstitute, Factor genannt, ebenfalls Factoring an. Ein Unternehmen verbessert seine Liquidität und seine Eigenkapitalquote, indem es offene Forderungen an einen Factor verkauft und somit sofortige Liquidität gewinnt. Dadurch wird gleichzeitig das Mahnwesen entlastet, da der Zahlungseingang nicht mehr überwacht werden muss. Beim echten Factoring trägt der Ankäufer der Forderung das Risiko, dass der Schuldner bei Fälligkeit der Rechnung zahlungsunfähig ist. Beim unechten Factoring verbleibt dieses Risiko bei dem Unternehmen, das die Forderung verkauft. Nicht jede Firma oder Bank darf als Factor auftreten. Es sich wichtig, dass bei einer Risikoübernahme das Institut, das das Risiko übernimmt, über ein Risikomanagement verfügt, das dem des abgebenden Unternehmens entspricht. Das betrifft sowohl den Umfang des Risikomanagements als auch die Qualität. Außerdem muss der Factor in der Lage sein, eventuell auftretende finanzielle Verluste aus der Risikoübernahme ebenso gut zu verkraften wie das Unternehmen, das die Forderung verkauft hat.

Quelle: BFM

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