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Lexikon – Outsourcing

Der englische Begriff Outsourcing bedeutet Auslagern von Betriebsfunktionen. In der Geschäftswelt ist damit die Verlagerung von Wertschöpfungsaktivitäten auf Zulieferer oder das Auslagern von Dienstleistungen und Produktionsläufen an externe Unternehmen gemeint. Unternehmen lagern Aktivitäten aus, um Geld zu sparen, indem sie Prozesse und Arbeitsabläufe rationalisieren, flexibler werden und Kapazitäten im Management und bei den Mitarbeitern freisetzen. Einige Firmen gründen eigene Tochtergesellschaften, an die sie bestimmte Aufgaben übertragen.

 

Verschiedene Arten des Outsourcings

Unter Outsourcing versteht die Geschäftswelt sowohl das Auslagern von Produktionsschritten oder Dienstleistungen an einen externen Anbieter als auch die Kooperation von zwei Unternehmen als sogenanntes Joint Venture. Auch die Vergabe bestimmter Aufgaben an Leiharbeiter, die mit den regulären Mitarbeitern im Betrieb zusammenarbeiten, wird als Outsourcing bezeichnet. In vielen Branchen hat sich das Auslagern der Produktion ins Ausland durchgesetzt. Vor allem Niedriglohnländer, wie Indien, China, Thailand, Indonesien oder Vietnam, als auch einige Länder in Osteuropastellen Produkte für Firmen aus aller Welt her oder erbringen Dienstleistungen.

 

Outsourcing spart Kosten

Zahlreiche Unternehmen aus den Industrienationen lagern ganze Abteilungen aus, um ihre laufenden Kosten zu senken. Durch die Konzentration auf die Kernkompetenzen verbessern Betriebe ihre Marktposition und ihren Umsatz. Die Produktion oder die Erbringung von Dienstleistungen wird beim Outsourcing häufig von externen Betrieben angeboten. Auch das Gründen von Tochtergesellschaften, in denen andere Arbeitsbedingungen als beim Mutterkonzern vorherrschen, gehört zur gängigen Praxis beim Outsourcing. Factoring ermöglicht das Outsourcing des kosten- und personalintensiven Debitorenmanagements.

 

Das müssen Unternehmen beim Outsourcing beachten

Wenn eine Unternehmung einen Teil ihrer Produktion auslagert, muss sie sicherstellen, dass der externe Anbieter die gewohnte Qualität liefert. Dazu ist eine gute Kommunikation zwischen allen Beteiligten wichtig. Dieser Punkt erweist sich bei einer Auslagerung in ein anderes Land häufig als schwierig. Falls der externe Lieferant seinen Geschäftssitz nicht in der Nähe des auslagernden Unternehmens hat, kommen außerdem Transportkosten hinzu und es muss ein Logistikkonzept entwickelt werden. Eine Firma muss vor allem beachten, dass sie keine Kernkompetenzen und Schlüsseltechnologien auslagert, da sie sich sonst abhängig von dem externen Anbieter macht.

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