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Lexikon – Bonität

Der Begriff Bonität stammt von der lateinischen Vokabel bonitas ab, die Beschaffenheit, Rechtschaffenheit oder Vortrefflichkeit bedeutet. Banken, Vermieter, Handyanbieter oder Versandhäuser verstehen unter Bonität vor allem die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden. Aber natürlich ist Bonität auch die Kreditwürdigkeit von Geschäftspartnern.

Auch Firmen bewerten untereinander, wenn es darum geht, Waren oder Dienstleitungen nicht gegen Barzahlung, sondern auf Kredit zu verkaufen. Selbst die Bonität von Ländern wird beurteilt, da es bei einer Bonitätsprüfung immer darum geht, ob der Zahlungspflichtige in der Lage und bereit ist, seine Schulden ordnungsgemäß zurückzuzahlen.

 

Überprüfung der Bonität

Wenn eine Privatperson einen Kredit aufnehmen möchte, einen Handyvertrag abschließt oder einen Mietvertrag unterschreibt, führt das anbietende Unternehmen eine Bonitätsprüfung durch. Der Kunde muss zustimmen, dass er mit einer Abfrage seiner persönlichen Daten und seiner Zahlungsmoral einverstanden ist. Die Überprüfung der Bonität erfolgt in der Regel über eine Wirtschaftsauskunftei. Zu den bekanntesten Auskunfteien in Deutschland zählen die Schufa Holding AG, Creditreform, arvato infoscore GmbH und Bürgel Wirtschaftsinformationen.

 

Dateneinträge bei der Schufa

Die größte Wirtschaftsauskunftei für Privatpersonen ist die Schufa Holding AG. Schufa ist die Abkürzung für Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Finanziert wird die Schufa von den Banken, Sparkassen und Unternehmen in Deutschland, die Interesse daran haben, die Bonität ihrer Kunden zu überprüfen. Für die Kunden ist die Schufa-Abfrage, die vor Abschluss eines Vertrages durchgeführt wird, kostenlos. Die Schufa hat die Daten von mehr als 60 Millionen Deutschen erfasst, das entspricht drei Viertel aller Bundesbürger. Es handelt sich sowohl um persönliche Daten, wie Name, Geburtsdatum und Adresse, als auch um wirtschaftliche Daten. Dazu zählen die Konten des Kunden, seine Kreditkarten, welche Darlehen er aufgenommen hat und ob er seinen Zahlungsverpflichtungen regelmäßig nachgekommen ist. Auch Mahnbescheide, eidesstattliche Versicherungen oder Privatinsolvenzen werden bei der Schufa gespeichert und zählen zu den negativen Eintragungen.

Wenn ein Vertragspartner eine Bonitätsprüfung durchführt, erhält er von der Auskunftei die Daten über die angefragte Person. Die Bank oder das Unternehmen entscheidet aufgrund der erhaltenen Auskünfte, ob der angefragte Vertrag abgeschlossen oder die Geschäftsverbindung abgelehnt wird. Die Schufa oder eine andere Auskunftei, die die Daten liefert, trifft keine Entscheidung über Zustimmung oder Ablehnung. Für Banken und Firmen ist eine ausführliche Bonitätsprüfung ihrer Kunden wichtig, um die Zahl der Mahnungen gering zu halten und um Zahlungsausfälle zu vermeiden.

 

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